Veröffentlichung der J. MÜLLER 200 Jahr-Chronik

Die J. MÜLLER Chronik
1821 – 2021

In ihrer reich bebilderten Unternehmensgeschichte zeichnet die Autorin Lydia Niehoff als ausgewiesene Spezialistin für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des bremisch/oldenburgischen Raumes das faszinierende Bild eines einzigartigen mittelständischen Unternehmens, in dem technische Innovation, traditionsbewusste Unternehmenskultur und regionale Verbundenheit exemplarisch sichtbar werden.


Über die Autorin – Lydia Niehoff

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Lydia Niehoff gehört zu den renommiertesten KennerInnen der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte der bremisch/oldenburgischen Region. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehört neben der norddeutschen Hafen- und Verkehrsgeschichte auch die Geschichte der maritimen Warenströme und des Seehandels. Sie ist Autorin zahlreicher Chroniken von Familienunternehmen, aber auch von bremischen Institutionen wie der Schaffermahlzeit und des Bremer Rhedervereins.

Veröffentlichungen [in Auswahl]:

  • Diersch &Schröder, Chronik der Unternehmensgruppe Diersch& Schröder 1920-2020, Bremen 2020
  • Familie und Firma Hoffmann, Auf den Spuren eines bürgerlichen Netzwerkes, Bremen 2019
  • Chocoladige Zeitgeschichte, 125 Jahre Bremer Hachez Chocolade, [mit Hasso G. Nauck], Bremen 2015
  • Übersicht Veröffentlichungen

Über den Gestalter – Arne Olsen

Seit 1983 arbeitet Arne Olsen als Grafik-Designer. Viele Jahre davon als Creative Director eines großen Bremer Ateliers. Von 1990 bis 2014 hatte er zudem an der Hochschule für Künste in Bremen eine Gastprofessur für den Bereich Buchgestaltung und Buchherstellung. Seit 2008 ein eigenes Büro für Editorial Design in der Bremer Innenstadt. Schwerpunktmäßig werden Bücher, Broschüren, Kataloge und Magazine konzipiert und gestaltet.

Blick ins Buch

  • Pieranlage direkt an der Weser

  • Die Betriebsanlagen der Firma J. Müller entlang der Weser im Hafen von Brake, 1940er Jahre

  • Firmengründer Johann Müller

  • Ernst Walter Müller (1938–2013)

  • Klaus Wilhelm Müller (1930–2014)

  • Gerhard Carl Gustav Müller (1928–2020)

  • 1881 – Petroleum-Import am Bernhard Müller Pier in Nordenham

  • 1953 – Gründung der Braker Schiffahrts-Gesellschaft (BSG)

  • 1968 – Kranbetrieb für Witterungsunempfindliche Massengüter

  • Mehrzweckhallen für Massenhafte Stückgüter

  • Trimodales Terminal am Holz- und Fabrikenhafen in Bremen für Container, Maritime Proteine und Kaffee

  • Mehrzweckhallen für Massenhafte Stückgüter

  • 1873 – Anbindung an das Deutsche Bahnnetz

    • Getreideverladung im Hafen von Brake, 1980er Jahre

    • Kranbetrieb an der Nordpier mit Mehrzweckhallen

      Am Schüttgutterminal liegen ein Erzfrachter (vorne), ein Fischmehl in ein Binnenschiff löschender Dampfer (dahinter) sowie ein dritter Dampfer, dessen Ladegut auf Eisenbahnwaggons gelöscht wird, 1976.

    • Luftaufnahme der Nordpier im Hafen von Brake mit Schüttgutfreilager und Mehrzweckhallen, um 1970.

    • Am Holz- und Fabrikenhafen in Bremen, 1950er Jahre.

    • Arbeit bei J. Müller, Brake.

    • Ansicht des Hafens Brake mit den Siloanlagen von J. Müller und Karl Gross an der Südpier und der Mittelpier, 1950er Jahre.

    • Der neue 120-Tonnen-Heber 5 beim Beladen eines Binnenschiffes, 1949.

    • Nordpier mit Gleisanlagen und Salpeterschuppen, 1930er Jahre.

    • Feier zum 100-jähriges Jubiläum:

      Johannes Theodor Müller, Ehefrau Ella und Sohn Hans (erste Reihe sitzend,
      3., 4., 7. von links), Wilhelm Clemens, Carl Heinrich Ahmels, (zweite Reihe stehend, 2., 9. von links), 1921.

    • Bahnhof in Brake (Postkarte), nach 1900.

    • Die Schonerbrigg »Porto Plata« lief 1875 vom Stapel. Korrespondentreeder und Miteigner war Hermann Gerhard Müller.

    • Viermastbark »Passat« der Hamburger Reederei Laeisz beim Löschen einer Getreideladung im Hafen von Brake, 1939.

    • Anbau sowie Umbau und Modernisierung des 1913 errichteten Verwaltungsgebäudes von J. Müller an der Neustadtstraße 15 in Brake, 2005/2006.

    • Die Umschlagsanlagen von J. Müller am Holz- und Fabrikenhafen in Bremen, 1982.

    • Die Getreideverkehrsanlage (GVA) in Bremen.

    • Luftaufnahme vom Hafen Brake mit den WIMA-Hallen

      Davor das Schwefellager, und weitere Lagerhallen an der Nordpier sowie dem angrenzenden Gelände der Beker-Chemie. Im Hintergrund die Siloanlagen an der Südpier, 1987.

    • Lokomotive im Hafen von Brake, um 1900.

      Bildnachweis Titelbild: Hinterglasmalerei nach Vorlage eines Gemäldes von Carl Justus Harmen Fedeler (1799–1858), um 1850. Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser e. V., Brake. www.schiffahrtsmuseum-unterweser.de